Wassereinlagerung am Bauch – oder doch Fett?

Bauchspeck oder Wassereinlagerung?

Nicht alles, was glänzt, ist Gold – Und: nicht alles was aussieht wie Fett, ist Fett! Oftmals ist es doch so: Man trainiert regelmäßig, ernährt sich extrem gesund, fettarm, kohlenhydratearm. Trotzdem bleibt eine Fettschicht am Bauch, oder man sieht irgendwie nicht wirklich durchtrainiert aus, nur massig eben.
Oft hat das einen anderen Grund, welchen vielen gar nicht so bewusst ist: Wassereinlagerung.

Wasser, was sich direkt unter der Haut ansammelt, hat oftmal das gleiche Aussehen, wie eine Fettschicht. Fühlt sich Deine Muskulatur weich an? Siehst Du fleischig aus? Ist keine harte Struktur zu erkennen? Dann hast Du vielleicht überschüssiges Wasser im Körper…

Wie kommt es zur Wassereinlagerung?

Es gibt viele Gründe, warum sich Wasser in Deinen Zellen ansammeln, bestimmte Lebensmittel, bestimmte Supplements, bestimmte Angewohnheiten:

Milchprodukte enthalten verschiedenste Wachstumshormone – Die Milch ist ursprünglich ja für Kälber zum Wachsen gedacht – diese sollen möglichst viel Gewicht zunehmen. Zudem ist es vor allem Lactose, die den Körper dazu bringt, Wasser zu speichern. Meistens sammelt sich das Wasser dann direkt unter der Haut. Wenn Du also viele Milchprodukte wie Käse, Jogurt, Milch und so weiter isst, dann solltest Du den Konsum auf jeden Fall etwas runterschrauben.

Kohlenhydrate binden eine große Menge Wasser! Je mehr Kohlenhydrate Du nimmst, desto höher die Wassereinlagerung im Körper. Besonders schnelle Kohlenhydrate wie Nudeln aus Hartweizen, weißes Brot (Pizza, Toastbrot, Baguette etc.) sind dafür verantwortlich, dass sich Wasser ansammelt. Versuche auch hier, den Konsum zu drosseln.

Salzreiche Ernährung kann ebenfalls dazu beitragen, dass sich Wasser im Körper sammelt. Besonders Fleisch- und Käsewaren zählen hier zu den Übeltätern - Salami, Leberwurst und Co. sollten also nicht in großen Mengen verzehrt werden.

Wer Alkohol trinkt, ist in der Regel ziemlich anfällig für Wassereinlagerungen am Bauch. Alkohol bindet Wasserzellen im Körper ideal. Du solltest also auch versuchen, den häufigen Verzehr von Alkohol zu vermeiden.

Eiweiß ist tatsächlich ebenfalls für Wassereinlagerungen im Körper verantwortlich. Wenn Du also viel Eiweiß zu Dir nimmst, dann ist es mehr oder weniger normal, dass dein Körper Wasser speichert, gerade auch im Bauchbereich.

Zu viel Creatin bedeutet zu viel Wasser im Körper. Nicht nur als Supplement, sondern auch über die Aufnahme übers Fleisch sollte man sich bewusst sein. Bloß nicht dauerhaft einnehmen, das endet oftmals in riesigen Mengen an Wasser im Körper.

Wie entwässere ich meinen Körper

Lebensmittel, die entwässern

Zum Glück gibt es einige Tipps, wie man den Körper entwässert. Zunächst solltest Du auf jeden Fall versuchen, Deinen Konsum an Milchprodukten zu drosseln. Zudem empfiehlt es sich, nur das Minimum an Salz zu sich zu nehmen. Supplements wie Creatin sollten wirklich nur in einer Kur genommen werden.

Brennessel-Tee und Kräutertee entwässert Deinen Körper. Trinke davon ein, zwei Tassen am Tag. Hier gibt es als Alternative auch hilfreiche Dragees*.

Reis zieht sich das gesammelte Wasser aus Deinem Körper – wie ein Schwamm! Auch Kartoffeln haben einen ähnlichen Effekt!

Viel Trinken! Solltest Du an viel Wasser im Körper leiden, dann mach mal eine Wasserkur – 4-5 Liter am Tag!

Ingwertee ist eine wirkliche Geheimwaffe unter den entwässernden Lebensmitteln. Ingwer ist von Natur aus eine stark entwässernde und entgiftende Pflanze. Ein Ingwertee am Tag kann bereits sehr gute Ergebnisse erzielen. Mittlerweile gibt es auch sehr gute Teemischungen online zu kaufen*. Tipp: lässt sich auch hervorragend mit einer Zitrone verfeinern, sodass man einen super leckeren und gesunden Zitone-Ingwer Tee genießen kann!

Obst und Gemüse regulieren Deinen Wasserhaushalt. Besonders die Ananas oder auch der Rhabarber zählt dank spezieller Enzyme zu den besten Lebensmittel zum Entwässern.

Auch Gurken sind sehr gute "Entwässerer", ebenso Tomaten, Birnen, Johannisbeeren oder Wassermelone. Ein weiterer Vorteil, den Obst und Gemüse dem Körper bringen: sie regulieren den natürlichen Säure-Basen Haushalt, der Körper entsäuert also, was wiederum für die Fettverbrennung von enormer Bedeutung ist!

Spargel ist bekannt dafür, dass es die Produktion der Nieren antreibt und die Entwässerung des Körpers somit beschleunigt. Aber auch Sauerkraut kann einen solchen Effekt erzeugen! Posing zwischen den Sätzen oder zu Hause vor dem Spiegel presst überschüssiges Wasser aus Deinem Körper.

Alternative Hilfsmittel zum Entwässern des Körpers

Neben den herkömmlichen Methoden zum Entwässern gibt es auch alternative Methoden, um Wassereinlagerungen im Bauch zu verhindern. Mit einer sogenannten Entgiftungskur kann man seinen Körper auch zusätzlich dabei unterstützen, das Wasser im Bauch abzupumpen. Besonders bei hartnäckigen Wassereinlagerungen ist der Griff zu solchen Mitteln durchaus sinnvoll. Hier eine Auswahl der besten Entgiftungskuren*:

 


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